Gaia, Uranos und das Erscheinen des Göttergeschlechts

Hier ist wieder Channel Three Berlin, unser Beitrag zu einer neuen, geeinten Welt im Frieden.

Uranos, Gaja und Ihre ersten Kinder

Uranos, Gaja und Ihre ersten Kinder

Ich möchte heute einige Zusammenhänge ein wenig näher erläutern. Wie viele sicher schon aus ganz unterschiedlichen Quellen erfahren haben, ist das Thema Re-Inkarnation heute mindestens genauso aufschlussreich wie die Mythologie und Schöpfungsgeschichte. Wie, wenn nicht durch das Wiedererlangen eines neuen Körpers und Geistes wäre es einer Seele möglich in den Jahren seit Anbeginn der Schöpfung all die verschiedenen Wesenheiten und Geschöpfe hervorzubringen? Zunehmend konkreter fragen wir nach: Welches ist der Zweck des Daseins? Warum habe ich das Gefühl, schon mal gelebt zu haben? Wie ist es mit den Mythologien der Welt beschaffen? Können wir hier Hinweise erhalten auf scheinbar längst Vergessenes Wissen um Leben auf dieser Erde?

Die Erde – in personifizierter Form Gaia genannt – ist als Wesenheit die erste Göttin, die aus dem Chaos (auch Ur genannt) entstanden ist. Gemeinsam mit Ihr sind dem Chaos entsprungen: Nyx (Göttin der Nacht), Tartaros (Gott der Unterwelt), Eros (Gott der Liebe und des Wachstums) und Erebos (Gott der Finsternis). Aus der ‚altorphischen Kosmogonie von Aristophanes‘ geht hervor, dass Chronos ein Ei für Aither geschaffen hatte. Nyx gebar das Ei, aus dem anschließend der Schöpfergott Eros geboren wurde.

Ur-Göttin Gaia war in der Lage, Ihren Nachwuchs ohne Begattung zu zeugen. So brachte Sie durch Eros (Gott der Liebe) Ihren ersten Sohn Uranos (Uranus aus dem Lateinischen übersetzt etwa „Himmelsgewölbe“) hervor, der als der Herrscher der Welt agierte. Weiter brachte Gaia Pontos das Meer und Ourea die Berge aus sich hervor. Doch noch war das Werk unvollständig und so verband sich die Erdmutter mit ihrem Sohn Uranos. So kam das Männliche in die Welt und Gaia schuf mit Ihm die 12Titanen (Okeanos, Thetys, Kreios, Koios, Phoibe, Hyperion, Theia, Iapetos, Themis, Mnemosyne, Kronos und Rhea), die 3 Kyklopen (Brontes, Stereopes und Arges) die Hekatonchairen – Söhne mit 50 Köpfen und 100 Armen (Briareos, Kottos und Gyes).  Zwei von Ihnen brachten weitere Titanen hervor (Atlas,  Epimetheus, Menoitios, Prometheus, Asterios, Pallas und Perses). Aus der Verbindung Okeanos und Thetys entstanden die Flüsse und die ‚Okeaniden‘ (Ozeane). Aus der Verbindung von Hyperion und Theia entstanden die Sonne (Helios), der Mond (Selene) und die Morgenröte (Eos). Ihr Sohn Iapetos verliebte sich in die schöne Okeanidin Klymene und deren mächtige Kinder waren Atlas, Menoitis, Prometheus und Epimetheus.

Zeitgenössisches Bild als Mosaik

Zeitgenössisches Bild als Mosaik

Nun war aber Uranos seit Anbeginn sehr auf seine Macht besessen und erstickte jede Form der Nebenbuhlerschaft sofort im Keim. So verbann er all seine Nachkommenschaft im Tartaros, einem unterhalb des Hardes (mit Gattin Persephone Herr der Unterwelt) liegenden Bereich der Schöpfung. Gaia wurde darüber so traurig und erzürnt, dass Sie darüber den „grauen Stahl Adamas“ aus sich herausbrachte, woraus eine Sichel geformt wurde. Mit dieser konnte Kronos, der letzt Geborene der Titanen den Uranos entmannen. Zum Dank wurde die Herrschaft nun an Kronos und die Titanen übergeben, die Ihn zu Ihrem Herrscher machten. Kronos selbst zeugte ebenso einigen Nachwuchs, wie das Geschlecht der 12 Olympioi, jene Götter die den ‚Olymp‘ bewohnten – der Sitz der Götter auf Erden. Nun hatte Kronos allerdings von der Weissagung gehört, dass einer seiner Nachfahren sich gegen Ihn wenden würde. Daraufhin verschlang Kronos all seine Kinder. So verschwanden nacheinander Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon in seinem finsteren Schlund. Seine Gattin Rhea ging daraufhin voller Trübsal zu Gaia und Uranos, um die beiden um Rat zu fragen. Dort erhielt Sie einen Hinweis, wie man mit List dem Kronos beikommen könne. Als nun ihr grausamer Mann Kronos seine Gattin Rhea nach Zeus dem letzten der Söhne fragte, wickelte Rhea einen Stein in der Größe eines Neugeborenen in Tücher und reichte diesen Kronos. So verschluckte Kronos den Stein in gutem Glauben und fühlte sich auch weiterhin in seiner Macht sicher.

Zeus wird umgehend von Gaia fortgebracht in eine Höhle des Berges ‚Ida‘ auf Kreta und wächst dort gut behütet von den Nymphen Adrasteia und Ide heran, versorgt wird er dort von der Ziege Amaltheia. Jahre später ersann Zeus einen Plan, um seinen Vater Kronos zu übermannen, um sich für das begangene Übel zu rächen. Besudelt vom Honig der Eichen und einem Brechmittel, welches Metis (Zeus‘ erste Geliebte) ihm reicht bringt er Kronos dazu, seine verschluckten Kinder wieder auszuspucken.

Nun als denn Kronos gebannt war, wurde er zum Sein und Wirken auf die „Insel der Seligen“, ins Reich der Elysischen Gefilde gebracht. Zeus wurde auf Anraten der anderen Götter zum Anführer der Götter der Welt gewählt. Damit aber nun sein Anrecht in Frieden zu herrschen erfüllt werden konnte musste er nun also die Titanen bekämpfen, die sich bis auf einzelne Enthaltungen alle auf die Seite von Kronos geschlagen hatten. Es entbrannte ein erbitterter Kampf zwischen den nun alle auf dem Olymp versammelten Olympioi und den Titanen. Auf Anraten von Gaia erschlug Zeus das Ungeheuer Kampe, das für Kronos den Tartaros bewachen sollte.

Anschließend befreite Zeus die dort eingesperrten hunderthändigen Hekatoncheiren, die den olympischen Göttern halfen, indem sie große Steine auf die Titanen schleuderten.Hekatoncheiren.jpg

Die Zyklopen – ebenfalls voll des Dankes – halfen dem Zeus, indem Sie Ihm einen Donnerkeil schmiedeten, die Ihm helfen würde die Schlacht zu gewinnen. Jedoch dauerte der Kampf 10 Jahre an. Als die Schlacht nun endlich geschlagen war, herrschte also Zeus über die Welt und sperrte alle Titanen, die sich gegen Ihn gewendet hatten in den Tartaros. Die Hekatoncheiren verpflichtete er am Tartaros den Eingang auf ewig zu bewachen. Gaia, die immerzu den Himmel beschützt hatte, um das Gleichgewicht zu halten hatte nun heimlich die Giganten hervorgebracht. Sie fürchtete, diese würden auch von Zeus vernichtet. Gaia, der die weggesperrten Titanen leid taten, stiftete nun die Giganten in der als ‚Gigantomachie‘ bekannt gewordenen Schlacht an gegen Zeus zu kämpfen und die Titanen wieder zu befreien. Die Schlacht dauerte ebenfalls 10 Jahre und ein Sieg war bisher kaum in Sichtweite, da Giganten durch Götterhand nur leichten Schaden nahmen. Ein Orakel weissagte aber, dass die Schlacht durch das Eingreifen von Sterblichen zu gewinnen sei. Athena warb deshalb Herakles und Dionysos – die beiden Söhne des Zeus – zum Kampf gegen die Giganten an. Viele Giganten wurden nun getötet und nach dem die Schlacht dann seitens Zeus und seinen Göttern gewonnen war, überlegte Gaia wie sie sich für diese Verluste an Zeus rächen könne.

Sie brachte also mit Tartaros heimlich den gemeinsamen Sohn Typhon (Typhoeus) versteckt in einer Höhle bei ‚Korykos‘ in Klein-Asien zur Welt. Dieser wurde als ein unbeschreiblich grässliches Geschöpf dargestellt, ein Riese mit hundert Drachen- oder Schlangenköpfen. In der ‚Späthellenistischen‘ Zeit wurde Typhon erstmals auch mit dem ägyptischen Gott Seth gleichgesetzt.Typhon

Es kam also zum Kampf zwischen dem Göttergeschlecht und dem Typhon. Um es kurz zu machen, nach einem schrecklichen Kampf kam Zeus zum lang ersehnten Sieg, in dem er den Berg Ätna auf Ihn schleuderte. Vielleicht deshalb noch heute ein brodelndes ‚Ungeheuer‘ von erhöhter Vulkan-Aktivität?

So kehrte endlich Ruhe in der Welt ein und fast wäre der Himmel auf die Erde gestürzt wegen der vielen Kampfhandlungen, da verpflichtete Zeus als Herrscher der Götter und der Welt den Atlas auf ewig das Himmelsgewölbe zu tragen, auf dass die Erde vor dem herabstürzenden Himmel bewahrt würde.

Die einzigen, die Zeus nun noch Über stehen, sind die Moiren, die ‚Göttinnen des Schicksals‘. Ihre Namen sind Klotho (Erkennungszeichen ist die Spindel), Lachesis (Erkennungszeichen ein Losstäbchen oder Globus) und Atropos (Erkennungszeichen „Schrift-Rolle, bzw. -Tafel oder eine Sonnenuhr). Sie helfen u. a. Herakles in späteren Jahren, die „Olympischen Spiele“ zu stiften. In den Augen von Zeus gelten Sie als das Steuerruder der Notwendigkeit und obgleich Zeus doch der ‚Hüter der Gesetze des Schicksals‘ ist kann er doch nicht sein eigenes Schicksal verändern ohne gravierend die Weltordnung zu verändern.

Quellenverweis/Links:

http://www.mythentor.de/griechen/anfang.htm , http://de.wikipedia.org/wiki/Uranos ,  http://de.wikipedia.org/wiki/Zeus ,  http://de.wikipedia.org/wiki/Gaia_(Mythologie)

Uranos & Gaia als Liebespaar

Eine weitere Erscheinung des Uranos in der Geschichte sei an dieser Stelle noch erwähnt. Bei den heutigen Parsen ist ein Religions-Kult erhalten geblieben, der zu den Wurzeln des dualistischen Zoroastrismus (1200-600 v. u. Z.) zurück geht – eine monotheistische Religion, die als Gott einen gewissen Ahura Mazda verehrt.

Inkarnationsvergleiche lassen sich hier gut über das Ausrechnen des Seelendes von Ahura Mazda mit anderen Geschöpfen/Wesenheiten mit gleichem Seelencode anstellen:

 

 

Zoroastischer Gott der Perser

Zoroastischer Gott der Perser

A H U R A   M A Z D A

Namens-Zahl    1  8 3  9 1     4  1  8 4  1 = 40 = 4

Innere Zahl        1     3     1         1          1          = 7

Äußere Zahl           8    9        4      8 4     = 33 = 6

Quintessenz                                   7 + 6   = 13 = 4

Seelencode                                    4 + 4            = 8

 

Zum Vergleich:

Ahura Mazda                                      4 7 6 4 = 8

Uriens von Rheget                             4 7 6 4 = 8

(Gatte v. Morga(i)n Le Fay)

Europa (Geliebte von Zeus)            4 7 6 4 = 8

Bastet (Tefnut)                                  4 7 6 4 = 8

Paolo Caliari (Veronese)

(Aufgestiegener Meister)                4 7 6 4 = 8

 

1: A, J, S

2: B, K, T

3: C, L, U

4: D, M, V

5: E, N, W

6: F, O, X

7: G, P, Y

8: H, Q, Z

9: I, R

 

Herkunftszuordnung der Seelencodes

1 = Irdisch (ein Elternteil genetisch Anunnaki)

2 / 3 = Lyra

4 / 8= Orion (Betageuze / Rigel)

5 = Sternbild Löwe / Regulus

6 = Sirius (Großer Hund)

7 = Plejaden (auch Anunnaki)

9 = Niburu / Marduck / Anu (Anunnaki)

 

Quellennachweis/Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ahura_Mazda

http://www.zarathustra.ch/ahura_mazda.html

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2 Antworten zu Gaia, Uranos und das Erscheinen des Göttergeschlechts

  1. Christine Barth schreibt:

    Vielen dank für den Bericht! Eine kleine Anmerkung von Gaia selbst: Gaia hat Zeus einst auf die Insel Kreta gebracht um ihn vor einer Tötung seines Vaters Kronos zu retten. Die genannten Damen waren aber tatsächlich mit dabei. Das kann natürlich nur Gaia selbst und Zeus wissen. Mythologien sind grundsätzlich symbolisch zu betrachten und die Übersetzung erfordert sehr viel Übung.

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    • christianroetzel schreibt:

      Vielen Dank für den sachdienlichen Hinweis. Es ist immer gut, wenn sich Leute erinnern können. Die interessierte Leserschaft wird es danken.

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